Jan 06 2020

Hochbeet anlegen

Category: Garten,Gartenarbeitenadmin @ 20:12


Wer ein Hochbeet anlegen möchte, hat die Chance auf eine besondere Beetform, die wärmeliebenden Pflanzen gute Wachstumsbedingungen liefert.

Gemüse aus dem Hochbeet kann aufgrund der günstigen Wachstumsbedingungen früher geerntet werden, als Gemüse, das am Boden und ohne besondere Schutzmaßnahmen herangewachsen ist.

Doch bevor geerntet werden kann, muss das Hochbeet erst einmal angelegt werden. Der Hobbygärtner kann sich dabei entscheiden zwischen vorgefertigten Bausätzen aus dem Fachhandel oder dem kompletten Selbstbau des Hochbeetes. Die vorgefertigten Bausätze haben den Vorteil, dass sie einfach zusammengesetzt werden können und dem Gartenfreund nur wenig handwerkliches Geschick abverlangen. Das komplett selbst erstellte Hochbeet kann aus Holz, aber auch aus Ziegelsteinen oder Beton, angefertigt werden. Bei der Planung hat der Hobbygärtner mehr Freiheiten, weil er die Maße selbst bestimmen kann. Aber auch hier sollten einige „Faustregeln“ beachtet werden, die bei der späteren Gartenarbeit am Hochbeet sinnvoll sind: Ein Hochbeet sollte so gestaltet werden, dass die Mitte des Beetes bequem mit den Händen erreicht werden kann. Dies entspricht – je nach Länge der Arme – einer Beetbreite von höchstens einhundertzwanzig bis maximal einhundertfünfzig Zentimetern. So wird sichergestellt, dass auch die Pflanzen in der Beetmitte einfach abgeerntet werden können. Außerdem ist ein Gitter am Boden des Beetes erforderlich, damit Wühlmäuse das Beet nicht von unten plündern und die Erträge reduzieren. Beim Auffüllen des Beetes sollte zuunterst eine Drainageschicht gelegt werden, damit Regenwasser gut versickern kann und sich keine Staunässe bildet. Dann folgt eine Schicht mit Kompost, der auch gehäckselte Äste enthalten kann. In der obersten Schicht sollte nährstoffreicher Gartenboden oder Pflanzenerde platziert werden, damit die Pflanzen gut anwachsen.

Damit das Hochbeet eine ähnliche Funktion wie ein Frühbeet bekommt, kann es mit einer Glasscheibe abgedeckt werden. Wärme geht so nicht verloren und eine frühere Aussaat ist möglich.

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Apr 06 2017

Beet vorbereiten für Aussaat

Category: Garten,Gartenarbeitenadmin @ 18:21


Wenn der Schnee verschwunden ist aus dem Garten und die Temperaturen nach oben klettern, werden die Beete für die Aussaat vorbereitet.

Ein Beet für den Anbau von Gemüse sollte von der Größe her so gestaltet werden, dass es von allen Beetseiten gut zu erreichen ist. So wird sichergestellt, dass auf dem Beet Unkraut gejätet werden kann und das Gemüse abgeerntet wird, ohne dass der Hobbygärtner Beetpflanzen zertrampelt. Das Beet sollte sich in sonniger oder halbschattiger Lage befinden. Ein Beet im Schatten ist eher ungeeignet für die meisten Pflanzen, weil für die Photosynthese Sonneneinstrahlung benötigt wird.

Damit die Pflanzen genug Platz und Nährstoffe zum Wachsen haben, sollte das Beet von Unkraut befreit werden. Um das Beet möglichst lange unkrautfrei zu halten, muss das Unkraut mitsamt der Wurzeln aus der Erde gelöst werden. Dies ist oft nur mit Hilfe einer Hacke, einer Schaufel oder eines Pfahlwurzelstechers möglich. Unkrautvlies oder Mulch halten ein Beet weitestgehend frei von Unkraut.

Wichtig bei der Beetvorbereitung ist, dass die Erde, in die die Samenkörner ausgesät werden, locker ist. Dazu wird die Erde umgegraben oder mit dem Grubber aufgelockert. Viele Hobbygärtner graben bereits im Herbst um, so dass die Erde nur noch etwas durchgeharkt wird vor der Aussaat.

Je nachdem, was auf dem Beet angebaut werden soll, können unterschiedliche Dünger eingesetzt werden, damit den Pflanzen genug Nährstoffe zur Verfügung stehen. Im Hinblick auf den Einsatz von Düngemitteln hat jeder Hobbygärtner seine eigenen Ansichten. Die einen schwören auf natürliche Düngemethoden, wie Hornspäne, kompostierte Pflanzenreste oder Jauche,während die anderen lieber chemisch-synthetische Düngemittel verwenden.

Bei der Vorbereitung der Beete sollte darauf geachtet werden, dass sich die verschiedenen Pflanzen, deren Aussaat geplant ist, gegenseitig fördern. Als Mischkultur geeignet sind beispielsweise Karotten und Zwiebeln oder Bohnen und Bohnenkraut.

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