Feb 23 2017

Palmfarn

Category: Garten,Zimmerpflanzenadmin @ 18:50


Als Zimmerpflanze bringt der Palmfarn (Cycas revoluta) einen exotischen Flair in die Wohnstube. Dabei muß der Palmfarn sein Dasein nicht ganzjährig im Haus fristen, sondern kann als Kübelpflanze im Sommer auch auf dem Balkon oder im Garten auf der Terrasse untergebracht werden.

Obwohl es der Name vielleicht vermuten lässt, ist der Palmfarn nicht mit den Palmen verwandt. Rein optisch besteht durch die wedelförmigen Blätter der Pflanze eine Ähnlichkeit mit einer Palme. Anders als bei den Farnen, vermehrt sich Palmfarn nicht durch Sporen, sondern durch Samen. Aber bis der Palmfarn erst einmal soweit ist, dass er Samen bildet, dauert es eine ganze Weile. Die Pflanze wächst eher langsam – was aber auch den Vorteil hat, dass junger Palmfarn in kleineren Räumen gehalten werden kann, ohne dass die Pflanze durch ihre Masse erdrückend auf den Betrachter wirkt.

Als Standort für den Palmfarn kommt ein sonniger Platz, beispielsweise auf der Fensterbank oder vor der Terrassentür mit großem Fenster, in Frage. Indirekte Sonneneinstrahlung wird vom Palmfarn meistens ebenso gut vertragen. Wenn der Palmfarn im Sommer im Freien steht, benötigt er eine Weile, um sich an die direkte Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Bei zu geringer Lichteinstrahlung bildet der Palmfarn keine neuen Blätter aus und die vorbestehenden Blattwedel können verkümmern. Da Cycas revoluta keinen Frost verträgt, kann die Pflanze nicht im Freien überwintern.

Um Fäulnisbildung im Ballenbereich zu vermeiden, benötigt der Palmfarn lockere und durchlässige Erde. Eine Mischung aus handelsüblicher Blumenerde und sandiger Erde ist sinnvoll, um Staunässe zu vermeiden. Umgetopft werden muss der Palmfarn nur alle paar Jahre, weil die Pflanze nur langsam an Umfang zunimmt. Im ausgewachsenen Zustand kann der Palmfarn bis zu drei Meter hoch werden. Die wedelförmigen Blätter erreichen eine Länge von bis zu zwei Metern.

Im Umgang mit dem Palmfarn ist außerdem zu beachten, dass die Pflanze Giftstoffe enthält und als Zimmerpflanze deshalb natürlich nicht zum Verzehr geeignet ist.

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